Das Leise des Populismus wirkt vielleicht und leider viel mehr als man es annehmen könnte, so der Präsident der Fachhochschule Frankfurt, Frank Dievernich, an der eine interessante Tagung stattfindet : „Paranoia Populismus Progrom“. Menschlich und respektvoll miteinander umgehen, eine eigentlich selbstverständliche Forderung, aber mit großem Nachdruck und schöner Empathie vorgetragen. Dank an Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich und den ersten Rektor der HfG Offenbach, Prof. Dr. Hans-Peter Niebuhr für das Möglichmachen, der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Siegmund-Freud-Institut mit Ihrer Direktorin Prof. Dr. Vera King für die grosszügige Unterstützung und an die über zweihundert hochmotivierte Besucher!

Ein Blick über die Grenzen hinweg eröffnet weitere paradiesische Aussichten, sind diese hilfreich? https://youtu.be/Lwa8dvdh1ls (Architekt & Rasputin – Paranoia feat. Dray Durch). Eine zwar sehr partielle aber nähere Betrachtung hat Gerd de Bryun bereits 2006 in Basel vorgelegt: 5 Codes. Architektur, Paranoia und Risiko in Zeiten des Terrors. Der vor Ort aufgelegte Titel, gespaltene Mitte, feindselige Zustände wirft viele Fragen auf die man gerne einem Harald Welzer gestellt hätte, aber der zieht sich zurück mit seiner ´kleinen Bemerkung über die „ausgewilderten Banker an den Hängen des Taunus“.

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Die Moderatorin des Abends, Esther Schapira, weist dann zu recht darauf hin, dass im Veranstaltungstitel das Wort „Populismus“ vorkommt. Keine Spezifizierung. Weder links noch rechts, weder richtig noch falsch. Das ist ein ermutigendes Zeichen, auch der Hinweis von Kurt Grünberg auf das Beachtenswerte von Traumata, von Hajo Funke auf die vielen engagierten Bürger, auf die vielen Deutschen, die Geflüchteten halfen. Und weiterhin täglich vielen Flüchtlingen und auch Einheimischen helfen.

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