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Raw construction, the Shell, seen from below

Kopie von bild09

Ground floor without ceiling and without basement.

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Am 3. Wochenende im Jahr 2015, gerade jetzt, erinnere ich mich unter dem Getöse der Jugend im Geschoss darüber an den Fuchs. Ja, 1995, vor zwanzig Jahren, ein halbes Jahr vor dem Attentat auf Rabin, Am 3. Wochenende im Jahr 2015, gerade jetzt, erinnere ich mich unter dem Getöse der Jugend im Geschoss darüber an den Fuchs. Ja, 1995, vor zwanzig Jahren, ein halbes Jahr nach dem Attentat auf Rabin,

bin ich dort, bin ich genau dort: Einem Fuchs begegnet.

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Das Mittelmeer, mediterranean – הים התיכון  Am 3. Wochenende im Jahr 2015, gerade jetzt, erinnere ich mich unter dem Getöse der Jugend im Geschoss darüber an den Fuchs. Ja, 1995, vor zwanzig Jahren, ein halbes Jahr nach dem Attentat auf Rabin, Am 3. Wochenende im Jahr 2015, gerade jetzt, erinnere ich mich unter dem Getöse der Jugend im Geschoss darüber an den Fuchs. Ja, 1995, vor zwanzig Jahren, ein halbes Jahr nach dem Attentat auf Rabin, bin ich dort, bin ich genau dort Einem Fuchs begegnet.

Es war ein ausgesprochen menschenfreundlicher Herr, so menschen-freundlich wie der tote Fuchs im Spätjahr 2014 auf meiner Karlsruher Baustelle in der Emmausgemeinde. Mit meinem Freund Abi, in Israel vor langer Zeit geboren, fuhren wir zum Beginn der Planungen an der Frankfurter Emmausgemeinde vorbei. Man kommt eben herum als freier Architekt. Von meiner Planung für ein recht grosses freistehendes Haus nur ein paar hundert Meter südlich der libanesischen Grenze habe ich Abi nur erzählt. Obwohl ich doch Bilder besitze von dem Grundstück, meiner Planung, der unbeschreiblich schönen Aussicht nach Westen. Aufs Mittelmeer. Gaston Bachelard würde sich hier wahrlich wahrlich verloren vorkommen. Himmel und Erde begegnen sich beim Blick vom Grundstück nach Westen schon weit vor dem Horizont. Keine Dachstuben, Erker, Abstellkammern, Keller, Gewölbe. Im 33. Jahr seit der Gründung von Hiegel Architekten mitsamt Einfamilienhausplanung und bald darauf folgender erneuter Beschäftigung mit einem Gebäude, das am Himmel kratzt. Zumindest auf französisch, deutsch und englisch. Schaut man sich um, dann in – wohl – allen Sprachen dieser Welt, in Ländern in denen es einen Himmel gibt. Ausser bei Rob Krier, dem zeitweise, zusammen mit seinem Architektenbruder Leon Krier, die Lust am kratzen verging. Das wünschte er sich auch als er meinen Entwurf sah. Der Teufel soll jeden holen …  Jahre danach bei zwei Tassen Kaffee bei einer Wohnungsbau-konferenz in Berlin hat er sich erkenntlich gezeigt. Ein beruhigendes Dankgefühl ergriff mich so wie ein sehr nachdenkliches als der oberste Bürgermeister Mainhattans, der aus dem Schwabenland, mir half und helfen wollte und die Türen öffnete und doch bei der Blutspende vertrieben wurde. 1983 ist auch das Jahr, in dem Emil Grünzweig ermordet wurde. Ein friedliebender Israeli. Bei einer Friedensdemonstration tötet ein jüdischer Terrorist einen jüdischen Friedfertigen mit einer Handgranate. Selig sei er. Und Architekt Hiegel sitzt im Keller bei G_tt, weiss nicht, ob er wieder hinaufsteigen soll, da wo gute frische Luft zum Atmen ist, der Himmel weit und Sonne und Mond scheinen. Ich schreibe, tippe. Presse. Der Fuchs immerhin bei Emmaus, er hat dem Bautechniker Angst und Vorsicht, mir dem Architekten und meinem Assistenten Alex, Respekt eingeflösst. Wir haben durch die Suche nach dem Fuchs einen Wasserschaden im Kriechkeller entdeckt, wir konnten zwei kleine Fehler im Erdgeschoss ausbügeln. Der Bohrende des Betons wollte nicht mehr, er liess die Löcher und wollte den Beton dazwischen nicht abtransportieren. Gefährliches Wippen auf dem dünnen Brett. Wenn die Verwaltungsberugsgenossenschaftprüfungskommission das gesehen hätte. Oh Jeh! Die Bauzeit wurde länger, warum dauert alles so lange, dann kam noch das Baby, der junge Maler-Vater redete sich raus, vertuschte die Nichtkompetenz seines Angestellten mit Freude des neu Geborenen. Der Trockenbauer, lieber Handwerksmeister, kein unglaublicher Thomas aber der gütige Andreas. Ihm wurden die Mandel herausgeschält, die Baustelle lag darnieder, er konnte nicht sprechen, die Anzahl der Fahrradfahrten zur Überwachung summierten sich, viele Kilometerstunden ohne Lohn. Drei Musketiere reflektieren dann eines Abends mit der Begleitung der Kammer, der Gilde. Gildepunkte gibt es. Überschaubar ist die Zahl der Anwesenden, die weitesten allerdings aus Worms und aus Baden-Baden. Der Präsident der Weinbrennergesellschaft spricht, sein Kämmerer und auch Hiegel`s Assistent. Alex. Er wird an jenem Tag halb siebzig. Ein, sein Geburtstagsgeschenk, zwei Firmen versprechen, den Wein und das Brot zu finanzieren. Eine hält sich daran aber der Apfel fällt nicht weit vom Holz, um die neunte Stunde gesellt sich der Pfarrer ohne Talar zum Rotwein, der Architekt fährt durch den dunklen Wald. Hab` keine Angst, Wolf, zu sagen rät der Künstler. Rabenschwarz ist die Nacht, die Kuhle nicht vorhersehbar und 7 Tage später fahren beide, Meister und Lehrling als Meister, an der Stelle vorbei. So dramatisch ist der Flug durch die Luft in der Nacht vom Fahrrad dann doch wohl nicht gewesen. Allein die Rückkehr zum Ort des Geschehens hilft. Ein wenig. Gadamer schrieb an Hiegel nach der Begegnung in der Heidelberger Akademie im Jahr 1985. Allein die Qualität des Raumes zählt. Ein wunderbarer Treppenraum. Bei Emmaus ist Brunelleschi im Hintergrund, die Geometrie, die Fashionablen sagen Algorythmus, ja, der Algorythmus der Pazzikapelle in Florenz. Die Füchse haben im Seiteneffekt vorausschauend dem Bauwerk und dem Bauherrn und dem Besitzer der Immoblien riesig viel Geld und Ärger im Voraus gespart. Man stelle sich vor, das Wasser im Kriechkeller fliesst und fliesst und niemand merkt es und Jahre oder auch nur Monate später kommt die Rechnung für das Wasser, das Heizwasser, der Wärme. Das Wasser korrodiert den Untergrund, die Fundamente wanken, der Bau bekommt einen tiefen Riss. Kollabiert. Wer will hinein ins Haus gehen? Wer bezahlt die horrenden Reparaturkosten? Werhat sovielGeld? Wer hat Angst vor Virginia Wolf? KD Wolff schickt dem H.R.Hiegel dann doch 10 Bücher, Leon Battista Alberti. Eines davon erhält Alex, ein anderes Freund O, der Hiegel nach Mainz und Frankfurt und Ramstein fährt. Das dritte Buch geht nach New York zu Michael. Der Erzengel als parlamentarischer Patensohn Hämmerle`s hat in Hiegels Studio damals gearbeitet nach dem Sturm in den Wolken. Jetzt erzählt er im gemütlichen New Jersey nach der Fahrt aus Manhatten vom Lohn. Nicht vom Italien der Renaissance. Der weit im Norden von Florenz agierende Nietzsche ist zu gegenwärtig als dass wir, als ob wir ihn, G_tt, wieder lebendig machen könnten. 1000 Worte ohne Tikun

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