Der Dom in Köln und gross und imposant, die Chefin ist eine der wenigen Dombaumeisterinnen überhaupt. Fachlich versiert,  eine Führungskraft. Ich suche den Eingang, in der Nähe des CDU Parteitages. Wo eine andere Chefin erwartet wird. Auf Zeit, schon oft bewährt seit der Sozialisation im evangelischen Haus. Aber 2014? Nein, Ortsbl@tter sind hier nur als Gast geduldet, oder hat ein Baugrunduntersuchender den Ort der Spanischen Treppe nicht lokalisiert? Trotz Stabilität und höchster Maurerskunst? Die Spanische wie die kleinere von Borromini verzerrt die Perspektive. Aber in Köln? Immerhin, der Papst ist demokratischer geworden, die Kanzlerin auch, Bundesrepublik Deutschland, heute. Volksnah volkstümliche und fast wie die eiserne Lady. Nach Lockerungsübungen rufen Bouffier, Strobl und der Wolf. Christdemokratisch aufgeklärt crescendierend. Verschmitzt. Bleibt die Spanische Treppe römisches Proprium oder färbt der Geist der Gothik, im Dom zu Köln verkörpert, auch auf Transparenz und Menschenliebe in der Volkspartei ab? Ein evangelischer Arbeitskreis könnte den durch Bedford-Strohm an den Horizont skizzierten Geist eines Neuen beflügeln, 68 Jahre nach dem göttlichen Aufsatz D.S von Roland Barthes erahnt man dumpf, zeichnet sich ab eine neue Kathedrale von Empathie und Gerechtigkeit. Können wir hoffen?

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