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Gedanken zum Aufgang am 3. Juni 1925. | Eines Tages am Anfang vor 20 Jahren folgte ich einer Einladung von Ernst Ludwig Ehrlich auf dem Weg zum Vierwaldstätter See, ein Refugium mit Schwimmbadblick auf Wilhelm Tells Grundstück, schwimmend, über das grosse Tal hinweg mittem im Schnee. Zu meiner grossen Überraschung und Freude gab es, wir waren in Riehen im Salon mit Frau Gysi zu dritt, neben dem vorzüglichen Kaffee und dem erhellendem Gedankenaustausch auch herrlich schmeckende Nougatstückchen bei Kilometerstand 357. So wurde ich auch an die Zahl in den Niederlanden, dem Ort meines Grossen Freundes und Hüters des Tores zu Anne Frank erinnert, eine sehr schöne Zahl. Als Preis für ein Handwerkszeug der Kunst gut ausgedacht, ebenso auch noch als Nummer des Hauses (in Ferien in Holland, damals drei Kinder, 3, 5 und 7 Jahre alt), als Zimmer-Nummer auf Augenhöhe der Schwimmbad-Wohnung nahe dem See, in der Nähe der Werkstätte Lux und zurückgekehrt bei haargenau km.Stand 753 und am Nachmittag in der Halb-Zeit- exakt ausserhalb jeder Regel und Vorhersehbarkeit: eine Wurst aus Hessen gekauft –  bereits portioniert und dadurch „bepreist“ aber noch nicht gekennzeichnet  – für exakt den Betrag, den ich in Münzen noch im Geldbeutel hatte. Keine Angst, nicht für 3€57 sondern für den ungemein profanen Betrag in Höhe von 3€68. (Was bedeuten die11 als Differenz?). Und dann habe ich – grosser Zufall – meine Liebste vor dem Geschäft in der Stadtmitte getroffen was mir in langen langen Jahren erst zweimal passierte & ihr gleich an der Haltestelle einen Kuss auf die Wange gegeben, sie konnte sich nicht wehren und hat mich angestrahlt. 😉 Ja, sagt mir am 3. Juni zweitausendunddreizehn der Alte weise fast neunzigjährige Mann, Sie sind der zweite Anrufer heute, der erste ist Gregor G und so überlege ich ob des Mondes Nachteile, seine vorläufige Unbewohnbarkeit, zumindest durch neue literarische Einsichten über die hiesige Bewohnbarkeit nach mehr als 40 Jahren Versuch in die Höhe noch überwiegen oder ob die Erde wegen Ihres grosses Gewichtes und Ihrer Trägheit, doch ein wenig Zukunft in sich birgt.

 

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