die Lektüre von Evangelischem und Katholischem Erwachsenenkatechismus

wenn auch kein Studium

ist lange her, ebenso ein Durchblättern des Schulchan Aroch. Das Neue Jahr 2013 begann in kleinen, schönen Rahmen, wegen einer Augenverletzung hatte ich die freudige Gelegenheit als Kirchenältester an meinem Geburtstag vor der Gemeinde aus der Bibel lesen zu dürfen. So behält man selbst das Gelesene besser, zumindest ist der momentan‘ ne Eindruck tiefer. Verstärkt noch, wenn ein MdB in den ersten Reihen sitzt und das danach erhaltene Geschenk der Gemeinde eine Erwachsenenfibel ist, die kurze Zeit später durch eine Tür, gekrönt von *C*M*B*, getragen wird. Allgegenwärtiges Facebook bescherte mir 17 Dutzend Glückwünsche in verschiedenen Sprachen, aus vier Kontinenten und zwei zufriedene Bauherren hatten auch noch dringend benötigte Honorarzahlungen veranlasst. Ein pensionierter ehemaliger Bauherr überraschte mich mit einem aufbauenden handschriftlichen Brief. Nach dem überraschenden Tod meiner Mutter im Juli vergangenen Jahres aber musste mein 87 jähriger Vater ausgerechnet am 63. Hochzeitstag ins Krankenhaus; wir erlebten bange zwei Wochen. Am Ende der zweiten KW bereits in eine Reha entlassen, inmitten eines schönen Waldgebietes, fanden bezüglich eines Planungsprojektes am gleichen Tag 200 Kilometer weiter im Osten mehrere Gespräche mit fast einem Dutzend aufgeschlossener Partner unterschiedlichster Provenienz  statt. Mit neuen präzisierenden Aufgabenstellungen aber hoffnungsvoller Perspektive. Innerhalb weniger Monate hatte unsere große und über halb Deutschland verteilte Familie mehrfach Gelegenheit zu gemeinsamen Treffen, Austausch. In Leid und Freud. Auch ein runder Geburtstag war dabei und das jüngste meiner vier Kinder wurde 12. Eine wichtige Zahl. In Israel schneite es in jenen Tagen, Freunde halten mich auch dem Laufenden, ein 98jähriger Bekannter rief aus anderem Anlass an, er hatte vor 30 Jahren in der Karlsruher Tageszeitung, den BNN, Badische Neueste Nachrichten, eine unaufgeregte Notiz über eine damalige Lehrtätigkeit von mir, parallel in Karlsruhe und London, verfasst. Mit meinem Portrait. Und weitere, größere Artikel, über meine Arbeit als Architekt begleitet. Zwei meiner Kinder stehen inzwischen kurz vor oder in ihren Forschungsarbeiten, Ansporn für mich und meine theoretische und praktische Arbeit, die auf meinem Schreibtisch liegt.

Wir sind dankbar für jedes Treffen, den guten Kuchen, die guten Gespräche und offen für immer wieder Neues.

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