First impression from inside Ravensburger Spieleland, Städtebaupreis 2001. Revisited 2012.

Mc Luhan und Hans Magnus Enzensberger treffen Belting und den Pädagogen von Salem.

Zwei Bilder und ein paar Impressionen und Reflektionen zu einem 14 Jahren alten und jung gebliebenen, weiter wachsenden Park der Freizeit am nördöstlichen Bodensee.

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Die Konfiguration der Wahrnehmung der auf uns einströmenden Bilder ist geprägt von Parametern, deren Modellierung einerseits seit McLuhan und Enzenbergers Überlegungen vor ein oder zwei Generationen, andererseits von Giotto als Lehrling vor nunmehr einem halben Jahrtausend kristallen artikuliert wurde.

Allerprosaische Applikationen wie Lernen und Sehen und Wahrnehmung und komplexere wie Sozialisierungen verschiedenster Ausprägungen können im preisgekrönten Freizeitpark unweit der Ravensburg, nicht weit der Dornier-Werke, den Lindauer Friedensräumen und der bemerkenswert aktiven, grenzüberschreitend aktiven  Zeppelin-Universität erfahren werden.

Mitten in der Landschaft liegt das Spieleland bei Ravensburg.

Leuchtendes Pfingstwetter lädt zur Zeit in einen der schönsten und pädagogisch interessant aufbereiteten Freizeitpark am Bodensee ein. Mit 60 Attraktionen in 7 Themenwelten ist diese quartiäre Einrichtung ausgezeichnetes Beispiel der oben so abstrakt formulierten Attitüden, die nach fast 225 Jahren Niederschrift durch Friedrich Schiller (Ästhetische Erziehung) in allen Bereichen unserer Zivilgesellschaft zu wünschen lassen, in einigen wenigen aber Gott sei Dank einen ohne allzu grosse folkloristische Verkleidung Bestand in der Alltagswelt haben.  Gemessen am praktischen Nutzwert und der Freude, dem Spaß, der Zeitverflüchtigung für alle Altersklassen ist das Hinkommen und Eintreten pure Lust und, nach Fokusierung auf Wesentliches, erschwinglich für Jedermann.

Daß Zeppelin auch Name eines Automobils ist bzw war, fällt im Eingangsbereich zur Linken ins Auge. Gross, mächtig, schwarz und majestisch mit breiten Trittbrettern steht hier ein heroisches Gefährt der 20er Jahre. Unter einer riesigen Kühlerhaube steckt ein starker Motor, schon hört man den Ton, sieht die Türen aufgehen und zufallen, wird erinnert an spannende nostalgische Filme, der Teil-Nachbau eines Luftschiffes schwebt darüber, bereit zum eintauchen in eine Ära, die so abrupt endete und jetzt durch das Museum, die Nähe zu  Dornier und EADS als auch die grenzüberschreitend aktive kleine Schule eine neue Zukunft vor sich hat.

Geschrieben in Version I am Gründungstag der Republik Italien, 2. Juni 2012.

Adding aPostscript including Limerence on June 25th.

Thinking about the art of landscaping and the morphology of first class architecture I came across Vincent Heuveline describing Mathematics as a novel about man and nature. Maths is about the exploration of metaphors. Could the architectural considerations by O.M.Ungers be parallel to this? What are the implications of Jivka Ovtcharova talking about new approaches Beyond.3D in terms of poetry and inclusiveness? Might Limerence be a starting point?

 

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